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Vercelli ist eine Stadt mit 44.967 Einwohnern (2005) in der gleichnamigen Provinz im Piemont, Italien. Sie liegt am Fluss Sesia.
Geschichte
Ursprünge - Antike
In der Zeit des r?mischen Reiches hieß die Stadt Vercellae.
Bereits im 10. Jahrhundert v. Chr. bestand eine keltische Siedlung. Südlich der heutigen Stadt gewann Marius die Schlacht gegen
die Kimbern im Jahre 101 v. Chr. auf den Raudischen Feldern.
Schon früh war Vercelli Bistum. Der erste Bischof war der sagenumwobene Eusebius von Vercelli. Im Mittelalter war Vercelli auch
aufgrund seiner strategischen Lage im Vorfeld eines wichtigen Alpenpasses bedeutender Bischofssitz. Während der Zeit der
Langobarden war V. Sitz eines Herzogs und besaß das Recht, Goldmünzen zu prägen. Die Bischöfe Atto von Vercelli und Leo von
Vercelli konnten im 10. und 11. Jahrhundert die Machtstellung ihrer Stadt durch königliche Privilegien weiter ausbauen und gegen
diverse Angriffe seiner Gegner (unter Führung des Markgrafen Arduin von Ivrea) erfolgreich verteidigen.
Machtkämpfe innerhalb des Klerus in der zweiten Hälfte des 11. Jahrhunderts schwächten die Position der Kirche in der Stadt.
In der Mitte des 12. Jahrhunderts wurde Vercelli in eine eigenständige Republik umgewandelt, die sich im Lombardischen Städtebund
engagierte. In Vercelli wurde 1228 die erste Universität des Piemont errichtet. Machtkämpfe innerhalb der städtischen Fraktionen
beendeten in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts die Blüte der Stadt. Im 14. Jahrhundert stand die Stadt unter der Macht der
Familie Visconti, die sie jedoch 1427 endgültig an das Herzogtum Savoyen abtreten musste. Aus der Zeit ist noch die romanische
Zisterzienserkirche erhalten.
Neuzeit
Vercelli gilt als größter Umschlagsplatz für Reis in Europa. In Vercelli befindet sich ein bekanntes Frauengefängnis. Der
Fußballverein Pro Vercelli ist siebenfacher italienischer Meister.
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Quelle: www.wikipedia.de
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