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Pescara ist eine italienische Stadt an der Mündung des Flusses Pescara in die Adria in der Region der Abruzzen. Mit ca. 116.000 Einwohnern ist sie die Hauptstadt der Provinz Pescara. Der Schutzheilige der Stadt ist San Cetteo.
In der Antike befand sich hier ein Hafenort namens Aternum, der im frühen Mittelalter zunächst von den Langobarden zerstört und später im Hochmittelalter als Piscaria neu begründet wurde.
Das heutige Pescara bildete man 1927 aus dem ursprünglichen Pescara südlich des gleichnamigen Flusses und der Stadt Castellammare Adriatico nördlich desselben. Mussolini plante, die Stadt zu einem wichtigen Zentrum ausbauen zu lassen und die ungünstig gelegene Abruzzenhauptstadt L'Aquila durch Pescara zu ersetzen; noch heute künden grandiose Bauruinen von diesem Plan.
Während des Zweiten Weltkriegs wurde die Stadt durch alliierte Luftangriffe schwer zerstört.
Tourismus, Kultur und Sport
Pescara ist ein Bade- und Winterkurort, doch ist es während der Sommermonate am populärsten und bekannt für seine mehr als 20km langen Strände. Im August ist Fischfangverbot für viele Fische in der Adria, daher fahren viele Fischer auch mit Touristen auf das Meer. Per Schnellboot sind die Inseln Tremiti erreichbar. Am ersten oder zweiten Wochenende im August findet das Fischerfest im Hafen und vor der Küste statt.
Der Schriftsteller Gabriele D'Annunzio lebte hier und sein Haus steht nach einer Renovierung in den 1930er Jahren der Öffentlichkeit offen. Seit 1973 werden die Premi Internazionali Flaiano vergeben, internationale Auszeichnungen in den Kategorien Literatur, Theater und Film, die nach dem hier geborenen Schriftsteller Ennio Flaiano benannt sind.
Jeden Juli findet ein internationales Jazz-Festival statt. Zwischen 1924 und 1961 war Pescara Austragungsort des Autorennens Coppa Acerbo. Am 19. Mai 2001 war Pescara Ziel des Prologs des Giro d'Italia. Sieger war Rik Verbrugghe.
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Quelle: www.wikipedia.de
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