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Oristano (sard. Maristanis oder Aristanis – zwischen den Lagunen) ist eine Stadt mit etwa 30.000 Einwohnern im Westen Sardiniens.
Geschichte
Im 9. Jahrhundert v. Chr. war das an der Küste gelegene Tharros bereits ein phönizisches Zentrum des Mittelmeerhandels. Die Römer kamen und der Geograph Giorgio Ciprio erwähnt diese Stadt im Jahre 636 n. Chr. Als sich die Überfälle der Mauren häuften, ist Oristano dann mit den Steinen dieser punischen Küstensiedlung Tharros gebaut worden, um 1070 n. Chr. verlegte der Richter Onroccus di Arborea die Hauptstadt des Judikats von Tharros ins neugegründete Aristanis.
Die Geschichte der Stadt ist vor allem mit dem Judikat Arborea und der großen Zeit der Richter Mariano IV und Eleonora di Arborea verbunden. Die Stadt als Hauptstadt des Judikats kontrollierte zu dieser Zeit halb Sardinien. 1409 verlor der Richter Guglielmo II die Schlacht von Sanluri und das Judikat verlor an Einfluss. 1478 kam die Insel unter spanische Herrschaft.
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Bauwerke
Der Dom wurde ab 1228 unter dem Richter Marianus erbaut und später mehrmals um- und ausgebaut.
Es sind einige Wehrtürme erhalten, die früher Teil der Stadtbefestigung waren, die der Richter Marianus II. 1291 erbauen ließ. Dazu gehören der Torre di Mariano IV. (auch als Torre San Cristofero oder Porto Manna bekannt) und der Torre di Portixedda.
Regelmäßige Feste
In Oristano findet am Sonntag vor dem Rosenmontag alljährlich die Sartiglia statt, bei der maskierte Reiter einen aufgehängten Stern durchbohren müssen.
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Quelle: www.wikipedia.de
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